Warum ich nicht mehr auf meine Morgenroutine verzichten werde…

Einen wunderschönen guten Morgen,

schließt sich das beim Lesen schon gegenseitig für euch aus? „Wunderschön“ und „guten Morgen“?

Klingelt morgens alle 5 Minuten euer Wecker, ihr snoozelt ingesamt eine Stunde, greift im Halbschlaf zu eurem Handy, checkt Insa/Facebook & WhatsApp? Stolpert dann vom Bett ins Bad, danach vielleicht noch eben in die Küche, um einen Kaffee zu trinken (oder auch nicht), hetzt unter Zeitdruck los in die Bahn (seid genervt von den Mitfahrern), ins Auto (seid genervt vom Verkehr & den Radfahrern), aufs Rad (seid genervt von den Autofahrern), um dann mehr oder weniger pünktlich – vielleicht gerade noch rechtzeitig zum Termin – gestresst ins Büro zu stolpern? Und dann zu sagen: „Boah, heute ist echt nicht mein Tag?“

the-terrible-horrible-no-good-very-bad-morning(https://rippedjeansandbifocals.com/terrible-horrible-no-good-bad-morning/)

Erkennst du dich wieder? Herzlichen Glückwunsch! Das ist deine MORGENROUTINE.

Dann stell dir jetzt mal die Frage: Wenn du Erfolg, positive Energie, erhöhtes Bewusstsein und gute Laune wärst, hättest du dann Lust den Tag mit dir zu verbringen?

Ich bin der festen Überzeugung, dass die Qualität der Energie, die wir am Morgen aufbringen, den Erfolg unseres Tages bestimmt. Starten wir gestresst in den Morgen, senden wir diese Energie aus und ziehen sie an. Befassen wir uns hingegen mit uns selbst, setzen wir uns eine positive Intention für den Tag, visualisieren, wie er werden wird, wie wir uns verhalten und was wir erreichen wollen, verspreche ich euch, ändert sich euer Bewusstsein für den Tag. Ihr seid erfolgreich!

Nicht ohne Grund haben so viele erfolgreiche Menschen eine ganz eigene, spezielle Art entwickelt den Tag zu begrüßen. Steve Jobs sagt bspw. einmal: In den letzten 33 Jahren habe ich jeden Morgen in den Spiegel geschaut und mich gefragt: „Wenn heute der letzte Tag meines Lebens wäre, würde ich auch das machen wollen, was mir heute bevorsteht?“ Und wenn die Antwort für zu viele Tage am Stück „Nein“ lautete, wusste ich, dass ich etwas ändern musste. 

Andere Fragen wären: „Welchen Beitrag möchte ich heute leisten?“, „Wie möchte ich anderen Menschen heute begegnen?“, „Was möchte ich heute Abend erreicht haben?“….

Der Schlüssel liegt darin, die richtigen Fragen zu stellen…. Auf die Macht der Fragen gehe ich jedoch am besten noch einmal in einem gesonderten Blogpost ein.

Also zurück zur Morgenroutine. 

Hal Elrod beschreibt in seinem Buch „The Mircale Morning“  die folgenden sechs Gewohnheiten (die „Life S.A.V.E.R.S“):

  • S wie »Silence« – Stille: Kommen Sie zur Ruhe durch Meditation, Gebet oder Atemübungen
  • A wie »Affirmations« – Affirmationen: Formulieren Sie einen positiven Leitsatz für Ihren Tag
  • V wie »Visualization« – Visualisierung: Stellen Sie sich bildlich Ihre erfolgreiche Zukunft vor
  • E wie »Exercise« – Bewegung: Fördern Sie Ihre Lebensenergie durch Yoga & Co
  • R wie »Reading« – Lesen: Gewinnen Sie eine neue Sichtweise durch inspirierende Bücher
  • S wie »Scribing« – Schreiben: Führen Sie Tagebuch, um Ihre Entwicklung festzuhalten

Obwohl ich das Buch bis zur Recherche für diesen Blogpost nicht kannte, verfolge ich diese sechs Punkte. Noch nicht lange und nicht jeden Morgen. Jedoch habe ich damit begonnen und werde nicht mehr aufhören!

Wie sah mein Morgen früher aus?

Ich habe den Morgen nie wirklich schlimm gefunden. Jedoch hatte ich mir eine Routine angeeignet, die nicht wirklich darauf abzielte mich mit mir zu beschäftigen. Ich habe eben lange Zeit immer als erstes zum Handy gegriffen und im Bett „gedadelt“ – Instagram, Facebook, etc….. Was passiert, wenn wir das machen? Wir richten unsere Aufmerksamkeit sofort auf andere Personen und fühlen uns im worst case schlecht, da wir uns sofort vergleichen. Danach ging ich ins Bad, machte mir auf dem Handy Netflix oder Musik an, bereite mein Frühstück zu und setzte mich damit vor den Fernseher. 100% Reize von außen, 0% Reflektion „mit innen“. Ich habe die Zeit vor der Arbeit nicht als wirkliche Lebenszeit anerkannt. Diese hat für mich immer erst nach der Arbeit begonnen. In „schlimmen“ Phasen sogar erst am Freitag nach dem Feierabend bis Sonntagmittag. Da dann schon wieder der Sonntagsblues einsetzte.

ZEIT ist jedoch NEUTRAL. Sie hat so genau so viel Wert, wie wir ihr beibemessen!! Meine Zeit – egal zu welcher Uhrzeit – ist mein Geschenk, dass ich voller Bewusstsein auspacken möchte.

Wie mein Morgen inzwischen bei mir aussieht?

Seht selbst….

 

Was ich konkret mache:

#1 Dankbar sein (V wie »Visualization« – Visualisierung)

Dankbar zu sein ist so wichtig. Wenn ihr nur eine Morgenroutine kultiviert, dann diese! Ich habe in meinem Blogpost über meine „11-Life-Changer“ schon darüber gesprochen, wie DANKBARKEIT mein Leben positiv beeinflusst. Dankbarkeit ist der Weg vom Mangel in die Fülle. Mein Wecker klingelt in der Regel unter der Woche um 5.30 Uhr. Ich habe mir abgewöhnt zu snoozeln. Das heißt der Wecker klingelt nur ein Mal , ich richte mich im Bett auf und bin dankbar für all das, was ich habe. Bedankt euch zu allererst eimal dafür, dass ihr aufgewacht seid. Das ist NICHT selbstverständlich. Seid dankbar für Dinge, die bereits da sind und auch dankbar für all die Dinge, die noch kommen werden. Visualisiert! Malt euch all das aus, was ihr erreichen wollte und seid dankbar dafür, dass ihr es erreichen werdet. Dafür, dass in den richtigen Momenten, die richtigen Antworten kommen werden.

Braucht ihr an manchen Tagen eine kleine „Starthilfe“, um so richtig in den Dankbarkeitsmodus? Dann hört euch gerne doch gerne mal in den diesen Dankbarkeitsboost herein.

#2 Wasser trinken & Tee kochen

Wasser ist wie Benzin für unseren Körper (der Motor). Ein lauwarmes Glas Wasser am Morgen muss sein. Zudem koche ich mir entweder einen Tee oder mache mir ein heißes Wasser mit Zitrone & Ingwer. Ich habe jetzt gelernt: Den Ingwer nicht schälen. Dann schmeckt es intensiver!

#3 Yoga (E wie »Exercise« – Bewegung)

Ich bin totaler Yoga Anfänger. Es macht mir dennoch so viel Spaß, wie keine andere Sportart. Ich habe wirklich das Gefühl, dass meine Yogaeinheiten bereits jetzt meine Körperhaltung und Ausstrahlung positiv beeinflusst haben.

Ich kann euch die Yoga Videos von Mady Morrison sehr ans Herz legen.

#4 Meditation (S wie »Silence«– Stille, A wie »Affirmations« – Affirmationen, V wie »Visualization« – Visualisierung)

Ihr könnt auch direkt nach dem Aufstehen meditieren und diese Meditation mit dem Dankbarkeitsritual (#1) kombinieren. Denn in der Regel hat man vor allem direkt nach dem Aufstehen einen besonders guten Zugang zu sich selbst und ist empfänglich für die Meditationspraxis.

Wofür auch immer ihr euch entscheide. Bei YouTube & Spotify gibt es viele geführte Morgenmeditationen.

Warum überhaupt meditieren? Schon allein, da ihr damit so viele Fliegen mit einer Klappe schlagt. Nehmen wir an dieser Stelle noch einmal Bezug auf die „Life S.A.V.E.R.S“ von Hal Elrod:

  • S wie »Silence« – Stille: Kommen Sie zur Ruhe durch Meditation, Gebet oder Atemübungen
  • A wie »Affirmations« – Affirmationen: Formulieren Sie einen positiven Leitsatz für Ihren Tag
  • V wie »Visualization« – Visualisierung: Stellen Sie sich bildlich Ihre erfolgreiche Zukunft vor

All das ist wunderbar möglich mit einer einzigen Meditationsübung.

Weitere gute Gründe findet ihr hier. 

#5 Ziele aufschreiben/Manifestieren (S wie »Scribing«– Schreiben)

Wer schreibt der bleibt. Sich Ziele und Ideen oder einfach nur die ersten Gedanken aufzuschreiben, ist so wirkungsvoll. Die Macht des geschrieben Wortes ist viel größer, als wir denken. Du kannst nur etwas niederschreiben, was du denkst. Und wir wissen: Geist wird Materie. Oder auch: „You become what you think about“! Schreibe dir also all das auf, was du denkst und was du erreichen willst. Nicht, was du nicht willst. Denn warum sollten wir an etwas denken/es aufschreiben, was wir nicht wollen?! Der Schreibvorgang verstärkt deine Gedanken. Du sendest die „richtigen“ Signale an das Universum.

Gestalte dir ein tolles Lerntagebuch, besorge dir einen schönen Stift mit dem du gerne schreibst und schreib einfach los.

#6 Lesen (R wie »Reading«– Lesen)

Ich versuche morgens wenigstens ein paar Seiten zu lesen. Eigentlich braucht der Punkt keine weitere Erklärung. TV oder das Handy gegen ein Buch eintauschen = GUT ;).

Im Video nenne ich folgende Bücher, die gerade von uns gelesen werden (wollen):

#7 „Fertig machen“

Duschen, Schminken, Haare machen!

#8 Frühstücken, Kaffee trinken & das liebe Social Media 

Morgens gefrühstückt habe ich tatsächlich schon immer. Ich liebe es mich daran zurückzuerinnern, wie meine Mami und ich morgens immer zusammen in der Küche gesessen haben. Wir tranken zusammen Tee – später dann Kaffee – hatten eine Kerze an und haben die gemeinsamen Minuten zusammen genossen bevor es zur Schule ging. Zu Frühstücken war also schon IMMER eine Routine von mir. Ich liebe es nachdem ich mich fertig gemacht habe am Frühstückstisch zu sitzen, meinen zubereiteten Tee und Kaffee zu trinken, den Morgen zu genießen und ja, dann auch mein Handy zur Hand zu nehmen und ein bisschen die Social Media Kanäle abzuchecken oder etwas googeln, was mich plötzliche brennend interessiert.

Wie ihr seht, hat sich bei mir einiges geändert. Ich freue mich jeden Abend so sehr auf den nächsten Morgen! Das ist ein wahnsinnig schönes Gefühl.

In diesem Sinne: Ich freu mich, wenn ich euch einen kleinen Anstoß geben konnte euch zukünftig bewusster mit eurer Routine auseinanderzusetzen. Fangt mit einer kleinen Änderung an. Denn nur wer anfängt, kann weitermachen!

Ich drück euch,

Dori

Bildschirmfoto 2018-10-28 um 13.10.49

 

 

 

Verfasst von

Wir - Dori & Jan - geben dir mit unserem Podcast auf humorvolle und authentische Art und Weise handfeste und praxisnahe Impulse mit an die Hand, die dir dabei helfen dich selbst besser kennen- und lieben zu lernen. In den letzten zwei Jahren ist in unserem Leben eine Menge passiert. Das haben wir alles der ganz intensiven Auseinandersetzung mit uns selbst zu verdanken ;). Unsere letzte, ziemlich große "Entwicklungsmaßnahme" war unsere sechsmonatige Reise durch Südostasien nachdem wir unseren Job gekündigt haben. Schön, dass du da bist & viel Spaß mit unseren Podcastfolgen!

9 Kommentare zu „Warum ich nicht mehr auf meine Morgenroutine verzichten werde…

  1. Hallo Dori,

    habe das Buch auch vor einigen Wochen geschenkt bekommen und einiges davon in meine Morgenroutine übernommen.

    Ein Tipp für Dich, falls Du das noch nicht machst: notiere Dir die wichtigsten Aufgaben für den Tag. Aus ‚Personal MBA‘ bekannt als die MITs (=most important tasks). Damit gibst Du Deinem Tag eine Ausrichtung und Intention und kannst noch energetischer durchstarten mit einem klaren roten Faden.

    Viel Spaß und einen schönen Sonntag für Dich

    Lion

    Gefällt 1 Person

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