Podcastreihe #ilovemyself – drei Folgen zum Thema Selbstliebe

„Eigenliebe ist der Beginn einer lebenslangen Romanze.“

– Oskar Wilde –

Hey zusammen,

sonnige Grüße aus Koh Phangan. Wow, die Zeit rast! Die Insel ist einfach so schön und hat so viel Energie. Es sprudelt gerade nur so aus uns heraus und wir lieben einfach jeden einzelnen Tag auf dieser Insel. Nächste Woche geht es jedoch schon weiter: Vietnam wir kommen!

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Das ein ganz besondere Energie auf Koh Phangan herrscht, das empfinden nicht nur wir so.

Es gibt Mythen, die besagen, dass Koh Phangan eine „Kristallinsel“ ist, sich also aus einem riesigen Quartz-Kristall geformt hat und auf Grund dessen diese magische Energie ausstrahlt. Wenn von Quartz gesprochen wird, ist damit vor allem Rosenquartz gemeint. Roesenquartz gehört zu den bedeutesten Kristallen des Feng Shuis und ist dafür bekannt Liebe anzuziehen und abzuspeichern! In der Antike wurde der Rosenquarz auf Grund dessen als Stein der Liebe und des Herzens verehrt.

Ist Koh Phangan also die perfekte Insel, um Liebe zu finden? Zu sich und zu anderen?

Das ist ein schöner Gedanke und vielleicht unterstützt die Insel genau dabei. Dennoch denken wir:

Egal wo du hingehst, du nimmst dich mit. Egal, wie viel Energie eine Insel hat, egal wie schön sie ist, egal, was (und wie viel Rosenquartz) uns eventuell umgibt. Alles ist nichts, wenn wir diese schönen Augenblicke nicht gerne mit einer Person verbringen – mit uns selbst! Wir finden das Glück nicht in dem wir einfach alles stehen und liegen lassen und einem Traum nachjagen in der Hoffnung, DANN glücklich zu sein.

Diese WENN-DANN Gleichung macht vielleicht bei Excel Sinn (auch, wenn ich länger brauchte es da zu kapieren ;D), jedoch nicht bei unseren Spalten & Zellen im realen Leben. Denn so funktioniert das nicht: Unser eigenes Glück & unsere Zufriedenheit lassen sich nicht an Bedingungen knüpfen. Und das ist auch gut so! Denn sobald wir unser Wohlbefinden an äußere Umstände oder Menschen knüpfen, machen wir uns abhängig. Eben von all dem, was im Außen passiert.

Und das Problem dabei ist: Was passiert denn, wenn sich plötzlich die äußeren Umstände ändern? Hoffen wir wieder darauf, dass ein neuer Prinz auf dem weißen Schimmel kommt und uns rettet, der Chef doch noch merken wird, dass wir der beste Mann/die beste Frau für das Projekt sind oder wir, wenn wir nur erst einmal in der Dachgeschosswohnung sind, vor Glück platzen und DANN endlich glücklich sind?

Wenn wir so denken, rennen wir immer nur einem Idealzustand hinterher, der wahrscheinlich nie eintreten wird. Denn da Zeiten und Situationen nicht statisch sind, haben sich bei Eintritt des Wunschziels, vielleicht schon wieder andere Umstände im Außen geändert. Und wie sagte Roland Kaiser so schön: „Und es geht schon wieder los!“ mit dem Streben nach einer neuen, besseren Zukunft.

Natürlich ist es gut und richtig sich Ziele zu setzen und Visionen zu entwickeln. Sonst wären wir wohl gerade nicht hier.

Wir sollten uns nur erst einmal als „First-Goal“ auf die Fahne schreiben unser Seelenwohl im gegenwärtigen Moment zu finden. Denn der Aufprall, alles erreicht zu haben und sich trotzdem nicht gut zu fühlen, ist hart und unschön. Es macht also durchaus Sinn sich selbst, die Person mit der man das ganze Leben zusammen ist, zu mögen, sogar zu lieben, und wenn dem nicht so ist, der Sache mal auf den Grund zu gehen.

Selbstliebe lässt sich jedoch nicht mit einem „on-/off“ Schalter steuern. Selbstliebe zu entwickeln ist ein Prozess. Im besten Fall irgendwann ein Zustand. Und ja diese Auseinandersetzung, dieser Prozess, kann anstrengend und nervig werden. Da der Weg dorthin eine intensive Auseinandersetzung mit sich selbst erfordert und vielleicht einiges ans Licht bringt, was über Jahre hinweg immer unter den Teppich gekehrt wurde. Aber so ein Frühjahrsputz bewährt sich eben nicht nur im Haushalt und lohnt sich auf lange Sicht jedoch doppelt und dreifach.

Auch, wenn es nicht so sein wird, dass wir uns dadurch zukünftig jeden Tag selbst lieben, uns nie wieder verunsichern lassen, immer voll und ganz an uns glauben. Nein. Wir glauben, auch das schafft Selbstliebe allein nicht und diesen unrealistischen 100% Zustand gilt es nicht anzustreben. Unser Ego wird sich immer mal wieder melden, es wird uns an einigen Tagen immer noch viel wichtiger sein Lob, Wertschätzung und Anerkennung von Außen zu bekommen, um uns gut zu fühlen.

Aber ist es nicht erstrebenswert sich 99% aller Tage ziemlich Knorke zu finden 🙂 ?

„Du selbst, genauso wie jeder andere im ganzen Universum, verdienst deine Liebe und Zuneigung.“

(Buddha)

So sieht es aus! Für mich, Dori, zählt die Selbstliebe zu einem meiner größten Learnings – nach 30 Jahren auf diesem wunderschönen Planeten.

Da uns dieses Thema also so wichtig ist, haben wir, wie in unserer letzten Podcastfolge „I want to break free!“ bereits angekündigt, unsere Gedanken sowie persönliche Erfahrungen mit euch in unserer neuen Podcastfolge geteilt.

Aus einer geplanten Folge sind im Laufe des Prozesses drei Folgen geworden :):

In der ersten Folge sprechen wir darüber, was Selbstliebe für uns bedeutet, warum Selbstliebe wichtig ist und welche Erfahrungen wir gemacht haben.

Die zweite Folge gibt euch 11 Tools & Tipps mit an die Hand, um Selbstliebe „zu üben“ und euch dabei unterstützen ein liebevolleres Verhältnis zu euch aufzubauen.

In der dritten Folge habe ich, Dori, 33 Selbstliebe-Affirmationen für eingesprochen.

Unseren Podcast findest du bei Podigee, Spotify, iTunes und bei allen Podcast-Apps.

Für alle diejenige, die gerne lesen, haben wir die wichtigsten Inhalte der drei Folgen auch hier noch einmal zusammengefasst.

Was bedeutet Selbstliebe eigentlich?

Puh, wo fängt man an, wo hört man auf? Unser Tipp an dieser Stelle: Hört jetzt auf zu lesen, nehmt euch einen Zettel und Stift oder öffnet die Notizfunktion auf dem Handy und definiert für euch einmal, was Selbstliebe bedeutet.

Das bringt viel Klarheit. Für sich selbst! Und vielleicht erweitert sich eure Definition mit der Zeit sogar…

Was wir unter Selbstliebe verstehen…

Selbstliebe bedeutet sich selbst zu akzeptieren. Dafür hilft es sich im ersten Schritt erst einmal darüber bewusst zu werden, wer wir eigentlich sind, was uns ausmacht, wo wir unsere Stärken und Entwicklungsfelder sehen, um uns dann, mit all unseren Eigenschaften anzunehmen.

Wenn wir uns selbst lieben und wertschätzen, verdrängen wir unsere Sorgen, Ängste, „Fehler“ nicht. Wir ver- und beurteilen uns nicht selbst, kritisieren uns nicht ständig für all das, was wir nicht sind oder können. Wir begreifen die Anerkennung des „eigenen Ich“ eher als Chance… als Möglichkeit uns weiterzuentwickeln und zu wachsen.

Sich selbst zu lieben bedeutet also auch sich zu trennen und zu lösen: Von alten Glaubenssätzen, erlernten Mustern, Gedanken, Verurteilungen, Einstellungen, Menschen und vom eigenen Ego. Unserem Ego, welches uns immer wieder dazu rät alles genau so zu machen, wie immer, da wir dann auf dem sicheren Weg sind.

Selbstliebe bedeutet sich bei den eigenen Handlungen und Interaktionen mit anderen Personen zu fragen: „Was würde die Liebe in diesem Moment tun?“ und entsprechend zu handeln.

Selbstliebe bedeutet Angst durch Mitgefühl, Verbundenheit und Einheit zu ersetzen, um die Basis für Freiheit, Glück, Zufriedenheit und Lebensfreude zu schaffen.

Selbstliebe bedeutet sich selbst mit den Augen eines liebenden Vaters oder einer liebenden Mutter zu betrachten.

Selbstliebe heißt auch sich mit den eigenen Bedürfnissen und Wünschen zu befassen UND nach diesen zu leben, sowie auf die eigene Gesundheit und den Körper zu achten.

Ganz wichtig: Selbstliebe bedeutet nicht Selbstverliebtheit.

Selbstliebe bedeutet auch nicht egoistisch, eingebildet oder arrogant zu sein. Eine sehr übersteigerter Form der Selbstverliebtheit zeichnet eher einen Narzissten aus. Eine Person, die sich als vollkommen ansieht und dennoch immer die Bestätigung von Außen braucht. Lieben wir uns hingehen selbst, sind wir nicht ständig auf der Suche nach dieser externen Bestätigung.

Warum Selbstliebe wichtig ist?

Lässt sich aus der obigen Definition schon ganz gut ableiten, oder? Selbstliebe führt im nächsten Schritt auch noch zu ganz vielen anderen wichtigen „SELBST“, wie bspw. Selbstwertgefühl, Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein.

Wenn wir uns selbst lieben, also zu uns stehen, entwickeln wir eine innere Stärke und eine Art „Abwehrmechanismus“ gegen Kritik von Außen. Wir machen uns also weniger angreifbar und abhängig von anderen Personen und es fällt uns leichter mutig zu sein und „einfach unser Ding zu machen“.

Erich Fromm, ein bekannter Sozialpsychologen, sieht in der Selbstliebe auch die Grundvoraussetzung dafür, überhaupt jemand anderen lieben zu können.

Denn, wenn wir uns selbst lieben und gerne mit uns Zeit verbringen, also in unserem eigenen schönen Garten voller Blumen sitzen, erwarten wir nicht, dass jemand kommt, der unser Unkraut jätet, unseren Garten also für uns „schön macht“. Wir freuen uns einfach darüber mit jemanden gemeinsam dort zu sitzen und das Leben zu lieben, die Möglichkeiten, die dieses Leben bereithält.

Wir sind in der Lage, die Liebe, die wir für uns und all das, was uns umgibt, empfinden, an andere Personen weiterzugeben. Wir erwarten nicht, dass eine Person, die nicht vorhandene Liebe in uns ausfüllt. Wir verspüren so viel Liebe, dass diese für uns, unseren Partner/unsere Partnerin und die ganze Welt ausreicht. Liebe ist nicht limitiert. Liebe ist unerschöpflich und möchte durch uns fließen, sich durch uns ausdrücken und die ihre volle Schönheit und Anmut zeigen.

Und wenn eine andere Person die Selbstliebe in uns nicht ausfüllen kann, kann es logischerweise auch kein anderer Ort oder vieles Reisen. Denn wir werden überall, an jedem Ort, wieder mit uns selbst und unseren Zweifeln konfrontiert, wenn wir nicht lernen uns auch bei Regen und 3 Grad zwischen Betonklötzen, zu lieben.

Wie schaffen wir es Selbstliebe zu lernen?

Wie zu Beginn bereits erwähnt, ist es ein Prozess, Selbstliebe zu entwickeln, um Selbstliebe irgendwann einfach zu fühlen, diese Liebe zu uns also ein „völlig normaler“ Zustand ist.

Für uns haben sich in den letzten Jahren und Monaten einige Übungen als sehr hilfreich erwiesen – 11 Übungen möchten wir gerne mit dir teilen:

Eine eigene Definition von Selbstliebe entwickeln

Wie vorhin erwähnt, macht es Sinn dich einmal zu fragen: „Was bedeutet Selbstliebe eigentlich für mich?“. Wenn wir eine Antwort auf diese Frage haben, können wir leichter erkennen, wo genau „es noch hakt“. Liegt es eher an bestimmten Eigenschaften oder Verhaltensweisen, die wir gerne ändern würden, fühlen wir uns in unserem Körper nicht wohl, tut uns der Umgang mit bestimmten Menschen nicht gut?

Auch, wenn es vielleicht etwas anstrengend ist, sich darüber Gedanken zu machen, können wir euch nur ermutigen euch die Zeit zu nehmen, dies zu tun.

Stärkende Affirmationen nutzen

Affirmationen sind selbstbejahende Sätze, die dabei helfen die eigenen Gedanken sowie das Unterbewusstsein positiv zu beeinflussen, um dadurch bspw. zur Stärkung des Selbstbildes beizutragen.

Eine Affirmationen zur Steigerung der Selbstliebe könnte bspw. sein:

„Ich vertraue mir, meiner Intuition und meiner inneren Stimme.“

Wenn es dir am Anfang schwer fällt dies zu glauben und du dich seltsam fühlst es auszusprechen, dann kannst du auch mit einer „softeren“ Variante beginnen.

„Ich glaube jeden Tag mehr und mehr daran, dass ich meiner Intuition und inneren Stimme vertrauen kann.“

Bei der zweiten Variante gibt es noch Luft nach oben, sodass du dich vielleicht wohler fühlst damit zu starten und deine Affirmationen über die Zeit hinweg zu steigern.

Wichtig ist einfach, dass du immer eine positive Formulierung wählst. Also nicht sagt: „Ich bin nicht, nicht gut genug.“, sondern „Ich liebe und akzeptiere mich voll und ganz, so wie ich bin.“

Im Internet gibt es unheimliche viele Beispiele für Affirmationen: Einfach „Affirmationen“ bei Google eingeben und dich inspirieren lassen. Oder du überlegst dir eigene Affirmationen.

Schreibe für dich passende kraftvolle Affirmationen auf und wiederhole diese. Im Kopf oder besser noch vor dem Spiegel. Dann kannst du dir dabei in dein wunderschönes Gesicht schauen :). Am besten morgens oder abends, da wir dann noch einen recht guten Draht zu unserem Unterbewusstsein haben. Ja, das mag sich zu Beginn seltsam anfühlen, so wie sich eben alles seltsam anfühlt, was wir nicht kennen. Aber auch das geht vorbei und irgendwann wird es zur Gewohnheit mit Affirmationen zu arbeiten.

Meine liebsten Affirmationen sind „Ich bin gesund, kraftvoll und energiegeladen!“, „Ich bin eine kreative Schöpferin und erschaffe mir mein Wunschleben mit Leichtigkeit!“ und „Geld ist gut!“.

Neben der Spiegelmethode kann ich euch noch eine weitere Methode ans Herz legen, die ich persönlich nutze, um mein Money-Mindset zu stärken: Sprecht euch eure Affirmationen als Sprachmemo ein und hört euch diese an! Ebenfalls wieder morgens nach dem Aufstehen oder am Abend. Auch, wenn ihr euch hierbei nicht direkt in die Augen schaut, so hört ihr doch eure Stimme und lernt diese ebenfalls zu lieben. (Ihr habt vielleicht euch schon einmal so etwas gesagt wie: „Oh meine Stimme klingt so furchtbar. Ich mag mich gar nicht gerne selbst hören.“ ;).

Zu guter letzt möchten wir euch noch unsere 33 aufgesprochene Affirmationen anbieten. Die Podcastfolge findet ihr hier.

Übersicht der Affirmationen aus dem Podcast:

  1. Ich liebe mich und akzeptiere mich und all das, was mich ausmacht. 
  2. Ich bin einzigartig und erkenne diese Einzigartigkeit an.
  3. Ich darf ich selbst sein – ich bin wundervoll so wie ich bin! 
  4. Ich ehre alles, was ich erschaffe.
  5. Ich bin Licht und trage dieses in die Welt. 
  6. Ich atme mit jedem Atemzug Frieden, Glück und Liebe ein.
  7. Ich glaube an mich und meinen Weg.
  8. Ich baue eine Brücke aus Licht zu meinem höheren Selbst.
  9. Ich vertraue, dass alles zur richtigen Zeit und auf die richtige Weise zu mir kommt. 
  10. Ich glaube an mein grenzenloses Potential.
  11. Ich bin voller unendlicher Dankbarkeit für all das, was mich umgibt.
  12. Ich vergebe mir.
  13. Ich liebe die Magie in meinem Leben! 
  14. Ich achte mich.
  15. Ich verbreite Liebe und gebe sie bedingungslos weiter. 
  16. Ich bin voller Gaben und Talente, die ich mit Freude einsetze.
  17. Ich ziehe Fülle in mein Leben. 
  18. Ich sorge für mich und meinen Körper.
  19. Ich nehme mich voll und ganz an. 
  20. Ich handele aus Liebe – mir und anderen gegenüber. 
  21. Ich bin mutig und meistere jede Herausforderung. 
  22. Ich gehe meinen eigenen Weg! 
  23. Ich bin stark, selbstbewusst und in der Lage alle meine Träume zu erreichen. 
  24. Ich übernehme Verantwortung für mein Leben und mein Glück.
  25. Ich gehe mit Leichtigkeit durch mein Leben. 
  26. Ich bin gelassen und übergebe meine Sorgen dem Universum. 
  27. Ich treffe Entscheidungen zu meinem Wohle.
  28. Ich bin neugierig und probiere unbekannte Dinge aus.
  29. Ich werde von Tag zu Tag selbstbewusster.
  30. Meine Schönheit lässt sich nicht Zahlen auf der Waage messen. 
  31. Ich nehme Komplimente dankend an ohne mich zu rechtfertigen. 
  32. Ich erkenne und ergreife meine Chancen.
  33. Ich glaube jeden Tag mehr und mehr daran, dass ich meiner Intuition und inneren Stimme vertrauen kann.

Die eigenen Gedanken beobachten

Wisst ihr wie viele Gedanken wir am Tag denken? Es sind ca. 60.000 – 70.000. Am darauffolgenden Tag gleichen diese Gedanken zu 95% dem Vortag. Wenn wir also immer abwertend, schlecht und demotivierend über uns denken, stecken wir in einer Negativspirale fest und schwächen uns und unser selbst jeden Tag.

Auf Grund dessen macht es sehr viel Sinn die eigenen Gedanken zu beobachten. Hierfür gibt es verschiedene Möglichkeiten.

Eine Möglichkeit ist ein „Gedanken & Gefühle“ Tagebuch zu führen und jeden Morgen und Abend aufzuschreiben, welche dominierenden Gedanken euch gerade durch den Kopf gehen und welche Gefühle diese auslösen. Diese Methode kann euch dabei helfen nach einer gewissen Zeit Gedankenmuster zu erkennen und somit besser einschätzen zu können an welcher Stelle es wirklich hinsichtlich der Liebe zu euch selbst „hakt“.

Eine weitere – sehr bewährte – Methode ist das Meditieren. Wenn euch jetzt sofort der Gedanke in den Kopf schießt: „Ich kann nicht an nichts denken!“, sagen wir: Das ist ok und zu Beginn völlig normal und nicht schlimm. Es geht im ersten Schritt darum sich dem eigenen Gedankenkarussel bewusst zu werden und es zu schaffen diese Gedanken für einen gewissen Zeitraum „an die Seite zu packen“, indem ihr euch einfach auf euren Atem konzentriert. Denn beides gleichzeitig ist nicht möglich. Auch nicht für uns Frauen :).

Es gibt ganz verschiedene Mediatationspraktiken. Habt Spaß daran die für euch Passende zu finden. Ich meditiere gerne geführt wohin gegen Jan lediglich Meditationsmusik hört.

Bei YouTube gibt es eine Fülle von Meditation. Auch wir haben vor kurzem die „Lebenskino“ Meditation für euch aufgenommen

Eine weitere Idee: Vielleicht könnte für euch auch eine Chakren-Meditation wertvoll sein. Unter Chakren versteht man Energiewirbel im Körper bzw. der Aura. Die sieben Hauptchakren liegen entlang der Wirbelsäule und strahlen nach oben und unten bzw. nach vorne und hinten ab. Das Herzchakra beeinflusst, unter anderem, die Selbstliebe, sodass es helfen könnte eventuelle Blokaden durch eben eine Chakra-Meditation oder auch Heilsteine, Räuchertherapien oder Yoga aufzulösen.

Social Media checken & radikal ausmisten

Zu diesem Thema haben wir bereits eine ganze Podcastfolge aufgenommen….denn wir empfinden Social Media als Fluch und Segen zugleich. Über die sozialen Netzwerke haben wir die Möglichkeit Kontakte aufzubauen, Gleichgesinnte zu finden, uns auszutauschen, zu lernen und und und… Manchmal verführen uns die sozialen Netzwerke jedoch sehr dazu unser Leben mit dem Leben unserer Freunde und den Hochglanz-Insta-Accounts zu vergleichen und uns schlecht zu fühlen. So geht es zumindest uns.

Also: Öfter mal das Handy weglegen – vor allem nach dem Aufstehen – und radikal ausmisten, d.h. Accounts entfolgen oder stumm stellen, die euch eben KEIN gutes Gefühl geben.

Einfach mal etwas „Neues“ ausprobieren, um verborgene Talente zu entdecken

Manchmal wissen wir gar nicht, was in uns steckt, da wir unseren Talenten keine Möglichkeit geben sich zu zeigen und zu entwicklen.

Jan hat bspw. durch meine ersten Versuche auf YouTube seine Leidenschaft für die Video Creation (Konzeption, Aufnahme, cutten, künstlerische Gestaltung) entdeckt. Ein Talent von dem er nichts wusste und das vielleicht gar nicht oder erst sehr viel später ans Licht gekommen wäre, hätte er sich nicht einfach mal ausprobiert. Was meint ihr wie stolz ihr auf euch sein werdet, wenn ihr etwas wagt und neue Dinge an euch entdeckt?

Etwas Neues auszuprobieren kann also im besten Fall dazu führen sich ganz neu zu entdecken und im schlechtesten Fall hat man eben etwas Neues ausprobiert. Die Fallhöhe ist also sehr gering.

Sich im sportlichen/körperbetonten Bereich auszutesten, also bspw. eine Salsastunde buchen oder sich beim Kickboxen anzumelden, kann zudem dazu führen ein ganz anderes Gefühl für den eigenen Körper zu entwickeln und die eigene Selbstliebe über diesen Weg weiterzuentwickeln. Womit wir schon zu dem nächsten Tipp kommen.

Die Verbindung zum eigenen Körper stärken 

Viele denken beim Begriff Selbstliebe natürlich auch an das Aussehen, das Gewicht usw. Ja, die körperliche Erscheinung spielt ebenso eine Rolle, wenn es um das Thema Selbstliebe geht – auch wenn Selbstliebe noch darüber hinausgeht (wie oben beschrieben).

Dennoch: Wenn wir uns wohl mit uns in unserem Körper fühlen, strahlen wir dies aus. Auch, wenn wir nicht unser Körper sind und uns nicht ausschließlich über diesen definieren sollten, haben wir doch einen Körper.

Und diesen haben wir einfach so geschenkt bekommen ohne etwas dafür zu tun. Vielleicht wäre es jedoch sogar besser eine monatliche Leihgebühr zu zahlen, denn oft gehen wir mit den Dingen, die etwas kosten – also vermeintlich „wertvoll“ sind – doch besser um als mit unserem eigenen Körper ;).

Viele Faktoren haben Einfluss auf unser körperliches Wohlbefinden und zu den Hauptfaktoren zählen, das dürfte keine große Überraschung sein, Sport und Ernährung.

Haltet euch selbst nicht mit dem Glaubenssätzen wie „Ich bin aber nicht sportlich.“ oder „Was soll ich mit dem Grünzeug? Gesundes Essen schmeckt nicht.“ zurück. Ihr setzt euch somit selbst eine Grenze, die es gar nicht gibt.

Ich selbst, Dori, habe beim Sportfest immer nur eine Teilnehmerurkunde bekommen und fühle ich im Fitnessstudio nicht wirklich wohl und irgendwie immer Fehl am Platz. Vor einem Jahr habe ich jedoch angefangen zu Hause Yoga mit YouTube Videos von Mady Morission zu machen. (Bis dahin habe ich mir immer gesagt Yoga sei nichts für mich ohne es wirklich auszuprobieren ;). Ich kenne diese Verhaltensweise also.) Seitdem gehört Yoga zu einem festen Bestandteil meiner Morgenroutine

Meine Haltung hat sich verbessert, meine Körperformen haben sich verändert, ich kenne meine Grenzen und erweitere diese Tag für Tag und und und. Yoga schlägt zudem zwei Fliegen mit einer Klappe, da wir durch die bewusste Atmung ebenfalls unsere Gedanken besser ordnen und sortieren können.

Auch bei der Ernährung gibt es ganz unterschiedliche Optionen und Meinung dazu, was eigentlich wirklich gesund und ausgewogen ist. Jan und ich leben komplett vegetarisch und soweit es auf der Reise möglich ist vegan. Sobald wir wieder in Deutschland sind, stellen wir unsere Ernährung komplett auf eine vollwertige pflanzliche Ernährung um, da es uns persönlich damit besser geht. Ich habe übrigens auch die vegane Ernährung für mich kategorisch ausgeschlossen mit den Worten „Boah, ne, das ist doch richtig schwer. Was isst man dann denn noch? Nur noch rohes Gemüse???“. Jan hat ähnlich gedacht, bis er, nach dem #veganvember, ebenfalls umgestiegen ist.

Also: Probiert einfach mal etwas aus und schaut, was euch gut tut. Reflektiert, welche Nahrung euch Energie gibt und welche Lebensmittel euch Energie rauben. Schaut, wie ihr euch nach einer Sporteinheit fühlt und wie in diesem Moment die Energie fließt. Denn das Wertvollste, was wir besitzen, ist unsere Energie. Lasst uns diese achten und schützen!

PS: Das Alkohol, Nikotin und Drogen das Körpergefühl sowie die Gesundheit des Körpers ebenfalls nicht gut beeinflussen, muss an dieser Stelle wohl nicht extra betont werden.

Me-Time einführen 

Gönnt euch bewusste Auszeiten. Wenn euch jetzt vielleicht ein Bild von euch in der Wanne, umringt von Schaum in den Kopf kommt und im Hintergrund leise Musik dudelt, dann ist das sicherlich eine schöne Aktivität für die Me-Time. Dennoch wird die „Badewannen-und-Gesichtsmasken-Zeit“ nicht nachhaltig die Selbstliebe zu euch fördern. Bevor ihr also in die Wanne steigt, wie wäre es damit einmal die Woche zu reflektieren, ein gutes Buch zu lesen, die eigene Definition von Selbstliebe aufzuschreiben ;), Sport zu machen, euch mit interessanten Artikeln auseinanderzusetzen, zu meditieren, ein Journal zu beginnen, über die eigenen Träume und Werte nachzudenken, zu kochen und einfach zu essen – ohne dabei aufs Handy zu schauen. Habt ein Date mit euch selbst! Und dies sogar im wahrsten Sinne :). Verabredet euch doch einmal mit euch selbst essen zu gehen. So richtig. In einem Restaurant. Ladet euch zu einem wunderschönen Abend ein und genießt die Zeit – mit euch!

Selbstgespräche checken, tracken und notieren 

In unserer Definition von Selbstliebe sind wir bereits darauf eingegangen, dass wir uns viel öfter aus den Augen einer liebenden Mutter oder eines liebenden Vaters betrachten sollten. Wir sind diese Mutter oder dieser Vater und reden mit uns so, wie es eine gütige Mutter oder einen gütiger Vater eben machen.

Prüft selbst einmal welche Selbstgespräche ihr mit euch führt. Welche Sätze sagt ihr euch selbst jeden Tag, wie redet ihr mit euch, welchen Tonfall und welche Wörter benutzt ihr? Ein „Das war doch klar, dass du das wieder nicht hinkriegst!“ ist auf Dauer nicht besonders förderlich, um eine liebevolle Verbindung zu sich selbst aufzubauen.

Um besser einordnen zu können, ob die Art und Weise, wie ihr mit euch sprecht, aufbauend ist, vergleicht doch einmal eure Selbstgespräche mit der Art und Weise, wie ihr mit Menschen sprecht, die ihr liebt – eure Mami, euer Opa, eure beste Freundin, eurem Cousin und und und.

Gibt es große Unterschiede? Dann wisst ihr was zu tun ist :).

Sich selbst vergeben, für Dinge die man gemacht hat oder für peinliche Dinge, die passiert sind 

Wir sind nicht perfekt. Niemand von uns ist perfekt. Wie sagt man so schön: Du kannst der schönste, fruchtigste Pfirsich sein und es wird immer jemanden geben, der keine Pfirsiche mag. Da wir nicht perfekt sind, machen wir auch manchmal Dinge, auf die wir im Nachhinein nicht unbedingt stolz sind. Manchmal erleben wir auch Situationen – in der Kindheit, in der Schule, als Jugendlicher oder Erwachsener – die uns so unangenehm, peinlich oder schambehaftet sind.

All diese Erfahrungen liegen in der Vergangenheit. Du bist jetzt in der Gegenwart, die ein Abbild der Vergangenheit sein wird, wenn wir unsere Gedanken nicht ändern, uns vergeben und loslassen. Also: Weg damit ;).

Geht einmal in euch hinein und schaut auf Grund welcher eurer Handlungen ihr euch selbst abwertet , be- oder verurteilt? Denkt an die unangenehme Situation in der Schule zurück, die euch bis heute verfolgt…und lasst los. Ich weiß, dass klingt einfach als es ist, aber es lohnt sich!

Als ich durch eine sehr turbulente Zeit in meinem Leben gegangen bin, habe ich mir ständig Vorwürfe dafür gemacht, warum ich jetzt SO fühle oder denke… Ich habe mir vorgeworfen alles kaputt zu machen und habe alle Schuld auf mich geladen. Wisst ihr, was mir in diesem Moment half? All diese Dinge auf einen Zettel zu schreiben und diesen Zettel zu verbrennen. Ja, solch ein Ritual mag im ersten Momemt komisch erscheinen und doch ist es unheimlich befreiend den Schmerz den Flammen zu übergeben.

Dankbarkeit, dass man die Erfahrung „Leben“ machen darf 

Mein #1 Lifchanger. Dankbar zu sein, ist so viel mehr als das Danke sagen an der Kasse. Dankbar zu sein, bedeutet sich BEWUSST zu machen, WAS wir alles im Leben haben und für all das, DANKBAR zu sein. Wenn wir dankbar sind für das, was wir haben, also unseren ganzen Fokus darauf richten, „siegt“ das Gefühl der Fülle und wir fokussieren nicht das, was wir nicht haben, geben uns also nicht dem Mangel hin. Wir konzentrieren uns auf, das, was wir haben und ziehen dadurch mehr davon in unser Leben. Konzentrieren wir uns jedoch auf das, was uns fehlt/wir nicht haben wollen, nutzen wir unsere ganze Energie dafür dies zu manifestieren.

Es ist also viel sinnvoller für all die Gaben und Fähigkeiten dankbar zu sein, die wir haben, als uns nur darauf zu konzentrieren, was uns vermeintlich „fehlt“?

Sein eigener Fan werden

Werdet zu eurem eigenen Vorbild! Seid stolz auf jeden Schritt eurer persönlichen Entwicklungsreise. Seid stolz auf jeden Tagen an dem ihr euch ein wenig mehr Aufmerksamkeit und Wertschätzung entgegenbringt. Feiert euch und eure Erfolge!

Vielleicht hilft es euch auch euch zusätzlich noch ein weiteres Vorbild zu suchen. Nicht . im Sinne dessen, dass ihr diese Person kopiert, sondern in dieser eher ein Ansporn seht.

Ich persönlich hatte in der Küche auch ein Visionboard stehen (jetzt ist dieses in einem unserer zahlreichen Kartons in Deutschland :D)….auf diesem hatte ich nicht meine Ziele abgebildet, sondern eher Zitate oder auch Ausschnitte aus Zeitungen von Menschen, die mich inspirieren. Ich hatte mir zum Beispiel eine Frau in einer Yoga-Pose ausgeschnitten und dachte mir: „Es wäre cool, wenn ich solch eine Bewegung irgendwann auch mit Leichtigkeit machen könnte!“.

Ein Vision-Board zu erstellen ist übrigens auch eine ganz Aktivität für die Me-Time :).

Für welche Übung ihr euch auch immer entscheidet: Ihr trefft die richtige Entscheidung! Es geht nicht darum jemanden etwas zu beweisen, sondern darum mit euch gemeinsam zu wachsen.

Sollten euch dieser Blogpost gefallen haben und vielleicht auch für andere Menschen in eurem Umfeld hilfreich sein, freuen wir uns, wenn ihr diesen sowie auch die Podcastfolgen, weiterempfehlt oder uns bei iTunes eine Bewertung des Podcasts hinterlasst.

Vielen lieben Dank, empireyourmind, #loveyourself,

Dori & Jan

Verfasst von

Wir - Dori & Jan - haben unseren Job aufgegeben und reisen ab Januar 2019 für sechs Monate durch Südostasien. Begleitet uns bei unserem persönlichen Entwicklungsweg, beim Leben unserer Träume, besiegen unserer Ängste und dankbar sein für das, was wir haben und erleben.

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