Unser Vietnam-Trip vom Süden in den Norden in sechs Minuten!

Unser Vietnam-Trip vom Süden in den Norden in sechs Minuten!

Hallöchen ihr Lieben,

habt ihr Lust in gut sechs Minuten mit uns vom Süden in den Norden von Vietnam zu reisen? Dann haben wir etwas für euch: Nämlich drei Vietnam Impressions Videos! Zudem schildern wir noch kurz & knapp unsere Eindrücke von den einzelnen Städten.


Im ersten Videonehmen wir euch mit durch Ho Chi Minh, Mekong Delta und Quy Nhon.

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Ho Chi Minh

Wuselig, wuseliger, Ho Chi Minh! Was für ein Verkehr. Mopeds. Überalle Mopeds. Auch auf den Fußgängerwegen. Irre! Das Überqueren der Straße war somit schon ein Abenteuer für sich.

Ansonsten hat uns Ho Chi Minh ziemlich gut gefallen. Eine ziemlich vielseitige Großstadtflair. Von Moscheen, über Tempel und Kirchen, hinzu super modernen Gebäuden, verfallenen Häusern, historischen Bauten, Luxusrestaurants, Streetfood-Ständen. Ho Chi Minh bietet für jeden etwas. Vor allem der District 1 ist das (touristische) Zentrum von Ho Chi Minh. In diesem District haben wir die letzten Nächte unseres Aufenthalts verbracht und wir können es euch nur empfehlen euch im District 1 eine Unterkunft zu suchen, da einfach alles super schnell zu erreichen ist.

Die ersten Tage in Ho Chi Minh waren wir in einem Hostel im District 10. Einem District, der touristisch weniger erschlossen ist, wir also richtig aufgefallen sind. Blonde Frau, Mann mit Bart. Wir waren wirklich die Attraktion. Als wir in uns in einer Drogerie eine neue Zahnpasta kaufen wollten, waren alle Verkäuferinnen wie erstarrt, haben getuschelt und gekichert und haben heimlich Fotos geschossen. Das war ziemlich skuril, aber irgendwie auch total süß und nicht unangenhem.

Wer sich also einmal wie ein Star fühlen möchte, sollte hier her kommen ;).

Was noch für den District 10 spricht: Das super gute & günstige Streetfood. Wir haben einen vegetarischen Streetfood-Stand gefunden, wo jedes Gericht umgerechnet nur 1 – 1,5 Euro gekostet hat. Wahnsinn! Wir haben geschlemmt wie die Könige und dafür kaum etwas bezahlt. Für dieses Preis-Leistungsverhältnis muss man dann eben auch die rein vietnamesischen Karten in Kauf nehmen und einfach auf die Köchin vetrauen, dass sie aus dem „something with rice“ etwas Gutes zaubert. Und das hat hervorragend geklappt.

Mekong Delta

Das Mekong Delta haben wir in einer eintägigen Tour entdeckt, die – zugegebenermaßen – schon ziemlich touristisch war und teilweise ein wenig an eine Kaffeefahrt erinnert hat. Es war trotzdem schön und hat viel Spaß gemacht! Das Mekong Delta ist wirklich nett anzusehen, hat uns jedoch nicht so beeindruckt, wie wir es anfangs vermutet haben.

Quy Nhon

Oh, Quy Nhon. Eine irgendwie sehr außergewöhnliche Stadt. Denn diese ist touristisch noch nicht so sehr erschlossen, dass wir hier wieder einmal das „Ho Chi Minh“ Phänomen beobachten konnten: Große, dunkle Augen, die uns anschauen! Als wir einmal in einem Supermarkt an der Kasse standen, habe ich mich umgedreht und es haben fast alle Personen, die in den fünf Schlangen hinter uns standen, ihren Blick auf uns gerichtet. Das war wirklich witzig!

Als wir uns allerdings am ersten Tag an den Strand legen wollten, hat es sich etwas komisch angefühlt so angeschaut zu werden. Wir waren Fehl am Platz, sodass wir diesem Strand auch keinen Besuch mehr abgestatt und uns für einen andere Alternative entschieden haben. Der Host unsers Hostels Lyn hat noch ein zweites Hostel in Quy Nhon und empfahl uns mit dem Taxi zum Strand dort zu fahren. Beste Entscheidung! Wir waren fast allein dort.

Kulinarisch hatte Quy Nhon zudem ebenfalls einiges zu bieten: In unserem Hostel gab es den besten Coconut Kaffee! In ganz Vietnam haben wir keinen vergleichbar gut schmeckenden Coconut Kaffee mehr gefunden. Und wir haben viiiiiele probiert :)! Der Kaffee von Han, der Frau von Lyn, war wahrscheinlich so gut zubereitet, da sie auf einer Kaffee-Farm aufgewachsen ist und einfach wusste, wie es funktioniert. Ansonsten haben wir an zwei aufeinaderfolgenden Tag noch in ein und demselben Streetfood-Lokal gegessen: Vietnamsiche Pancakes! Herzhafte Pancakes (super fettig und daher super lecker), die mit der Schere in kleine Stücke geschnitten und dann zusammen mit Salat in Reispapier gerollt und gegessen werden. So so so lecker!! Preis pro Person: Unschlagbare 1 – 2 Euro.

Singt ihr leidenschaftlich gerne Karaoke? Dann seid ihr in Vietnam, und vor allem in Quy Nhon, an der richtigen Adresse. Wir haben so viele Karaoke-Bars gesehen. Oft standen Männer mit einem Plastikblumenstrauß auf der Bühne und haben Lieder (mit welchem Inhalt auch immer) zum Besten gegeben.


Mit dem zweiten Impressions-Video gibt es zwei Minuten Hoi An und Hue Vibes!

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Hoi An

Von Quy Nhon sind wir mit dem Zug nach Da Nang gefahren, um dann den Public Bus nach Hoi An zu nehmen. Und was sollen wir sagen? Hoi An kam, wir sahen und die Stadt siegte….oder besser gesagt punktete: Mit all den bunten Wimpeln, Fahnen und Lichtern wirkt – vor allem die Altstadt – von Hoi An einfach wunderschön.

Die ersten Nächte haben wir etwas außerhalb dieser und dafür mit Nähe zu den tollen Reisfeldern und Stränden verbracht. Für die letzte Nacht sind wir dann noch einmal in ein Hostel in die Altstadt gezogen.

In Hoi An hätten wir super gerne noch einige Tage mehr verbracht, da man tatsächlich alles hat. Natur, Strand, Sonne, Meer, kleine Lädchen, eine nette (wenn auch touristische) Einkaufsmeile und eine Menge guter Cafés!

Als kleinen Tagesausflug haben wir übrigens die Golden Bridge sowie den angrenzen „Freitzeitpark“ besucht. Die Brücke ist nur durch eine halbstündige Seilbahnfahrt zu erreichen, die sicherlich eines der Highlights der Reise war. Besonders die Fahrt am Abend zurück ins Tal wird uns immer im Gedächtnis bleiben, da es bereits ganz dunkel war, in der Kabine leise Musik spielte, über uns der Sternenhimmel und unter uns der vietnamesiche Wald war. Solche Momente bleiben ganz tief im Herzen!

Hue

Schweren Herzens verabschiedeten wir uns von Hoi An und nahmen DEN Zug nach Hue. Wenn zu einer Zugfahrt in Vietnam geraten wird, dann ist damit die Strecke von Hoi An nach Hue gemeint: ZU RECHT! Wenn ihr euch einen Platz auf der rechten Seite bucht, dann erwartet euch eine wahnsinnige schöne Aussicht aus dem Zug. Grün, grün, grün – blau! Die Vegetation und das Meer ergeben in der Kombination ein echtes Schauspiel. So wunderschön!

Wunderschön empfanden wir im Gegensatz dazu die Stadt Hue nicht. Vorrangig haben wir diesen Stop eingeplant, um uns die Zitadelle anzuschauen, was wir auch gemacht haben. Die Zitadelle ist wirklich schön anzusehen, wenn es auch sehr warm ist zur Mittagszeit….als wir dort ankamen. Das war sicherlich nicht die schlauste Idee von uns ;). Uns hat es vollkommen gereicht in Hue zwei Nächte zu verbringen, da uns eine Sache wirklich sehr unangenehm aufgefallen ist: Jan wurde zu jeder Tageszeit und überall angesprochen, bei Tag und Nacht, ob er Drogen kaufen möchte und irgendwie hat dies auf unsere ganze Wahrnehmung der Stadt abgefärbt.


Im dritten und letzten Video nehmen wir euch mit in die Hauptstadt Hanoi und in die Halong Bay.

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Hanoi

Bei einer Reise durch Vietnam darf der Besuch der Hauptstadt natürlich nicht fehlen. Schon alleine deshalb nicht, da wir – um unser e-Visum zu beantragen – den Weiterflug-Flughafen angeben mussten.

Und wir sind wirklich super happy, dass wir uns haben Hanoi nicht entgehen lassen. Im Gegensatz zu Ho Chi Minh ist alles etwas relaxter…auch, wenn hier ebenfalls unheimlich viele Mopdes unterwegs sind. Dennoch fühlten wir uns hier etwas aufgehobener und wohler.

Es macht einfach Spaß durch die Straßen zu bummeln, die Lädchen zu entdecken, Kaffee zu trinken, die Zeit zu genießen und zu ESSEN. Vor allem das landestypsische Fast-Food Bahn Mi hat es uns einfach angetan: Baguette, gefüllt mit Rohkost, Soße und optional Pilzen, Tofu und und und. Einfach nur lecker. Kosten für ein Bahn Mi = 1 Euro.

Wir haben jedoch nicht nur gegessen und Kaffee getrunken (auch wenn dies schon zu unseren Hauptaktivtäten gehörte :D)! Für umgerechnet 3 Euro holten wir uns ein Ticket für das Wasserpuppentheater geholt. Diese Spielart gibt es nur in Vietnam. Wir haben kein Wort verstanden und trotzdem war es super leicht der Geschichte zu folgen. Eine absolute Empfehlung! Nehmt euch jedoch eine kleine Jacke, eine lange Hoste, Handschuhe, einen Wintermantel, Mütze und vielleicht auch einen Schal mit. Dann sollte es so einigermaßen gehen mit der Klimaanlage ;).

Halong Bay

Die Halong Bay. Wenn wir über alle Ausflüge so viel nachgedacht, recherchiert und diskutiert hätten, wie über unseren Trip in die Halong Bay wären wir wohl noch nicht in Kuala Lumpur. Da Jan und ich gemeinsam mit drei Freundinnen durch Vietnam gereist sind, gab es fünf Meinungen zur Halong Bay. Nach langer Recherche und intensiver Suche sind wir dank Jan und Conny auf die Touren von Catbadventure von Mr. Thung gestoßen. Ebefalls eine Empfehlung aus dem Lonely Planet und wir haben damit wirklich alles richtig gemacht.

Wir haben zwei Tage auf einem kleinen Schiff verbracht, sind Kayak gefahren und durch die Halong Bay geschippert. Die Stimmung an Board war super, das Essen reichlich, der Guide zuvorkommend und die Truppe von insgesamt acht Personen einfach witzig. Der Ausflug zur Halong Bay war von vorne bis hinten perfekt!


Wir sind ganz ohne Erwartungen nach Vietnam gereist und haben das Land innerhalb der 2,5 Wochen wirklich ins Herz geschlossen. Auf kleinen roten Plastikstühlen zu essen ist einfach irgendwie cool, der vietnamesiche Kaffee ist ein Traum, die Vielfalt des Landes ist beeindruckend.

Auch, wenn Vietnam nicht an unser geliebtes Thailand herankommt (da wir die Menschen als etwas weniger herzlich empfanden und der Umgang mit Abfall etwas fragwürdig ist), ist es dennoch eine super Idee Vietnam zu bereisen. Die Vielfältigkeit, die guten Verkehrsanbindungen, das leckere Essen und das Preis-Leistungs-Verhältnis machen das Land eben zu einem wunderschönen Fleck Erde in Südostasien.

Wir hoffen euch hat diese kleine Reise mit uns durch Vietnam gefallen :). Wenn ihr noch weitere Fragen habt, dann beantworten wir diese sehr gerne.

Liebste Grüße aus Kuala Lumpur & empire your mind,

Dori & Jan

Die ersten Tage unserer Lebensreise – so geht es uns!

Die ersten Tage unserer Lebensreise – so geht es uns!

Auch, wenn diese natürlich schon viel eher begonnen hat.

Nach fünf Monaten Planung ist es soweit. Wir sind angekommen. Beziehungsweise gelandet. „Angekommen“ sind wir noch lange nicht. Darum geht es ja auch nicht.
Unsere ersten zwei Tage haben wir in Bangkok verbracht.

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Es heißt entweder liebt man diese Stadt oder eben nicht. Bei uns trifft letzteres zu. Auch, wenn wir ihr durchaus irgendwann nochmal eine Chance geben werden. Vielleicht nicht auf dieser Reise, sondern auf einer anderen. Denn was uns in Bangkok bewusst wurde ist, dass wir das was wir dort fanden nicht suchten. Ruhe!

Zu viel Trubel, zu viel Hektik, zu viel Autos, zu viel Smog. Ich bin selbst erstaunt, wie wenig ich mich inzwischen von Städten angezogen fühle. Ich entdecke immer mehr mein Herz für die Natur! Als wir am Ende unseres Aufenthalts mit dem Nachtbus nach Chiang Mai fuhren, machten wir Rast. Als ich aus dem Bus ausstieg, hörte ich Geräusche: Von Insekten und Vögeln. Dort war sie wieder. Die Natur. Ein paar Kilometer von Betonklötzen und riesigen Kaufhäusern entfernt.

Gerade sitzen wir in Chiang Mai in einem kleinen Park. Jan schneidet das Video, welches ihr unten findet und ich schreibe diese Zeilen über unsere ersten Tage auf unsere Lebensreise. Wir wurden bereits auf instagram gefragt, wie unser erster Eindruck ist, sodass ich natürlich gerne an diesem teilhaben lasse.

Folgt ihr uns noch nicht auf Instagram? Dann schaut gerne einmal vorbei. Dort gibt es tägliche Impulse, Bilder und Stories.

Dann beginnen wir mal….

Wie ist es?

Komplett anders und ja, man vergisst tatsächlich die Wochentage. Irgendwie rechnen wir eher in Übernachtungen. Zwei Übernachtungen in diesem Hostel, drei Übernachtungen in jenem. Momentan fühlt es sich jedoch eher nach Urlaub an. Ich kann mir immer noch nicht vorstellen, dass wir jetzt mehrere Monate unterwegs sein werden. Das finde ich immer noch verrückt.

Was Thailand, wie immer geschafft hat, ist es uns in eine ganz andere Welt zu katapultieren. Das „normale“ Leben in Deutschland ist super weit weg. Das gleiche Phänomen habe ich tatsächlich schon immer während meiner letzten Urlaube hier wahrgenommen. Es war also definitiv die richtige Entscheidung direkt hierher zu fliegen bevor wir die anderen Länder erkunden. Auf dem Plan stehen noch Kambodscha, Vietnam, Bali und dann schauen wir mal, welche Passkontrolle wir noch durchqueren werden. Wollt ihr als auch mal solche eine Reise planen, wäre unsere Empfehlung also wirklich in einem euch bekannten Land zu starten in dem ihr euch wohlfühlt.

Wir würden beim nächsten Mal jedoch nicht mehr in Bangkok starten. Wie ich oben schon schrieb, hat uns die Stadt irgendwie nicht gecatsht. Sie ist sicherlich sehr beeindruckend, allerdings einfach zu unruhig. Und da wir gerne zu Fuß gehen, unter anderem auch um Geld zu sparen, war Bangkok einfach zu groß für uns.
Dennoch haben wir natürlich auch tolle Ecken und Dinge gesehen. Schaut euch einfach gerne mal das kurze Video an.

Wie gefällt uns Chiang Mai?

Wir lieben es und haben uns dafür entschieden mindestens sechs Tage hierzubleiben. Die Stadt ist überschaubar und hat sich absolut auf Backpacker eingestellt. Überall gibt es schnuckelige Lokale mit Wlan, frischen Säften und (veganem) Essen.
Die Nachtmärkte am Abend laden zum Bummeln ein und die kleinen Bars zum „Feierabendbier“.

Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist unschlagbar. Frische Säfte in einem Restaurant kosten um die maximal 80 Baht (2 Euro), am Straßenrand gibt es diese schon für 30 Baht (80 Cent). Im Hannover Hauptbahnhof bezahle ich mindestens 3,70 Euro für einen viel kleineren Becher. Das ist echt ziemlich cool. Sich gesund und ausgewogen zu ernähren, funktioniert hier also super und bislang freuen wir uns immer noch seeehr auf das nächste Thai-Essen.

Haben wir alles eingepackt?

Bislang fehlt uns nicht viel und ich habe auch nicht das Gefühl, dass wir unnötiges Zeug im Rucksack haben. Ein Mittel gegen Mückenstiche hätte der Reiseapotheke noch ganz gut getan, jedoch gibt es dieses auch hier zu kaufen. Wenn ihr einmal schauen wollt, was es so in unseren Rucksack geschafft hat, dann kann ich euch unser Packvideo sehr ans Herz legen.

Wie kommen wir mit unserem Geld aus?

Wir schreiben ganz brav jede Ausgabe auf. Damit wir nicht das Gefühl haben nur Geld auszugeben und nichts einzunehmen, hat Jan eine Exceltabelle erstellt, die Einnahmen „vortäuscht“. Was das konkret heißt? Wenn wir unser tägliches Budget von 30 Euro pro Person (inkl. Unterkunft und Transfer, exklusive Flüge) übersteigen, hatten wir wirkliche Ausgaben. 30 Euro haben wir ja sowieso für jeden Tag geplant. Dieses Geld ist also keine Ausgabe. Wenn wir unter unserem Budget liegen, ist es eine Einnahme. Unsere Excel mit den schönen Formeln zeigt uns jeden Tag auf, wie es um unsere Finanzen steht. Es ist nach den ersten Tagen dennoch schwer zu sagen, ob wir gut aushalten oder nicht. Ein Fazit ziehen wir nach dem ersten Monat. Generell ist jedoch zu sagen, dass wir in der Regel mit den 30 Euro am Tag gut auskommen, jedoch auch nicht wesentlich darunter liegen.

Was genießen wir am meisten?

Zeit zu haben. Auch, wenn diese hier genauso schnell vergeht, wie zu Hause auch. Dennoch können wir jeden Tag entscheiden, wie wir diesen gestalten. Momentan erkunden wir einfach jeden Tag Chiang Mai, verfolgen einige Projekte, entspannen, lesen und erzählen. Wir können nicht wirklich nicht meckern . Allerding bin ich noch nicht im Flow. Hier mal ein Text, den ich letztens bei Instagram gepostet habe….dieser beschreibt sehr gut, was ich meine:

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So viel anders & doch so viel gleich… • Wir haben Bangkok geschafft. Bangkok hat uns geschafft 😉. Wir sind einfach drauf los und haben die Stadt auf uns wirken lassen. Zu Fuß sind wir ganz viele kleine und große Straßen abgelaufen, haben gegessen, gestaunt, geredet und unheimlich viele Eindrücke gesammelt. Bangkok ist wirklich eine enorm aufregende Stadt. Zu aufregend für uns…von daher haben wir uns entschieden bereits morgen (am Mittwoch) nach Chiang Mai weiterzureisen. Chiang Mai ist kleiner, überschaubarer, hipp, trotzdem sehr kulturell und eben ruhiger. Wir haben heute beide gemerkt, dass wir so viel Trubel derzeit nicht brauchen. Eigentlich möchten wir einfach Zeit haben…um zu lesen, Podcasts aufzunehmen und über unsere Zukunft zu brainstormen, uns mit Menschen auszutauschen, die Natur & Kultur zu genießen, Sport zu machen 💁🏼‍♀️…. Von daher fahren wir 11 Stunden mit dem Nachtbus nach Chiang Mai und kommen am Donnerstagmorgen um 7 Uhr an. Auch, wenn wir Ann und Kom, unsere Gasteltern, ziemlich vermissen werden 🥰. Die beiden sind einfach so unheimlich lieb. Als wir vorhin wiedergekommen sind, haben sie uns gefragt, ob wir ein Foto zusammen machen können. Daraus haben sie dann gleich noch ein Video zusammengestellt (siehe Story). ❤️ • Eine Sache ist mir auf unserer Lebensreise übrigens heute morgen schon mehr als bewusst geworden: Es ist egal wohin wir gehen! Wir gehen mit uns. Das heißt wir nehmen auch all unsere Gefühle und Gedanken mit. Wenn wir glauben, dass wir uns schon besser fühlen werden sobald dieses oder jenes Ereignis eintritt, liegen wir falsch. Wir müssen im heute glücklich sein…mit uns! Ich habe heute morgen während der Meditation die gleichen Glücksgefühle gespürt, die ich auch zu Hause habe, wenn ich meine Zukunft visualisiere. Allerdings habe ich auch die gleiche Getriebenheit wahrgenommen Dinge erledigen zu müssen. • Lasst uns damit beginnen uns wieder bei uns zu Hause zu fühlen. Denn nur, wenn wir ein schönes zu Hause haben, kommen auch gerne Gäste zu uns. Ann’s und Kom’s zu Hause ist in jedem Fall wunderschön 💕. • Empire your mind ✨, Dori & Jan

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Vermissen wir etwas?

Nein. Ich denke oft an meine Familie und meine Freunde, da ich jedoch weiß, dass es allen gut geht, sind das alles sehr positive Gedanken, die einfach von Liebe zeugen. Vielleicht noch mein Bett. Für mich ist das Schlafen hier schon eine kleine Herausforderung, da ich mich schnelle ekele. Jan gehts ähnlich. Wir schlagen uns jedoch sehr tapfer. Bei den Betten muss man sich einfach daran gewöhnen, dass die Matratzen oft mega hart und die Kopfkissen sehr hoch sind. Auf Grund dessen gibt es hier wahrscheinlich so gute günstige Massagen.

Was „nervt“ uns jetzt schon?

Eigentlich nichts. Natürlich müssen wir noch ein bisschen besser werden, wenn es um das Packen des Backpacks und die Organisation in kleinen Hostelzimmern geht. Wir sind eben noch keine erprobten Backpacker, aber Übung macht ja den Meister.

Wie weit sind wir, wenn es um das Finden unseres „Warum“ geht?

Jetzt kommen wir zum wohl spannendsten Teil des Artikels. Nämlich zu unserer persönlichen Weiterentwicklung. Wer uns schon länger verfolgt weiß, dass es bei unserer Reise nicht „nur“ um das Reisen geht. Wir nutzen diese sechs Monate, um unser „Warum“, unseren „Zweck der Existenz“ zu finden. Es ist eine Zeit der Neuorientierung und des Neubeginns. Jan und haben beide unseren Job gekündigt. Wenn wir wieder in Deutschland sind, sind wir also offiziell arbeitslos. Das ist natürlich kein Zustand der besonders lange so bleiben soll. Auf Grund dessen verspüre ich natürlich den Druck, dass hier etwas passieren „muss“ und ich Antworten auf meine Fragen bekomme. Dieser Druck ist allerdings ziemlich kontraproduktiv und durch viele Gespräche mit Jan versuchen ich diesen zu vermindern.

Ich bin ein absolut ehrgeiziger Mensch. Ich möchte meine Ziele erreichen und diese sind sehr hoch. Was ich jedoch brauche, ist Gelassen- und nicht Verbissenheit. Deswegen ist mein derzeutiges Learning erst einmal nicht etwas zu erreichen, sondern loszulassen und dem Leben & Universum zu vertrauen. Es ist nicht so, dass ich das nicht tue. Ich weiß, dass das Leben wundervoll und für uns ist. Ich bin absolut dankbar für die Zeit, die wir uns erspart haben. Ich bin eben einfach ziemlich ungeduldig ;).

Ich übe mich jetzt also erst einmal darin zu entspannen. Das ich das lernen muss, zeigt mir überhaupt erst einmal auf, wie ich durch meine letzten leistungsorientieren Jahre im Konzern geprägt wurde.

In diesem Sinne: Go with the flow & empire your mind,
Dori & Jan

PS: Wann es wohin als nächstes geht, wissen wir dementsprechend noch nicht :).