Unser Vietnam-Trip vom Süden in den Norden in sechs Minuten!

Unser Vietnam-Trip vom Süden in den Norden in sechs Minuten!

Hallöchen ihr Lieben,

habt ihr Lust in gut sechs Minuten mit uns vom Süden in den Norden von Vietnam zu reisen? Dann haben wir etwas für euch: Nämlich drei Vietnam Impressions Videos! Zudem schildern wir noch kurz & knapp unsere Eindrücke von den einzelnen Städten.


Im ersten Videonehmen wir euch mit durch Ho Chi Minh, Mekong Delta und Quy Nhon.

IMG_5183

Ho Chi Minh

Wuselig, wuseliger, Ho Chi Minh! Was für ein Verkehr. Mopeds. Überalle Mopeds. Auch auf den Fußgängerwegen. Irre! Das Überqueren der Straße war somit schon ein Abenteuer für sich.

Ansonsten hat uns Ho Chi Minh ziemlich gut gefallen. Eine ziemlich vielseitige Großstadtflair. Von Moscheen, über Tempel und Kirchen, hinzu super modernen Gebäuden, verfallenen Häusern, historischen Bauten, Luxusrestaurants, Streetfood-Ständen. Ho Chi Minh bietet für jeden etwas. Vor allem der District 1 ist das (touristische) Zentrum von Ho Chi Minh. In diesem District haben wir die letzten Nächte unseres Aufenthalts verbracht und wir können es euch nur empfehlen euch im District 1 eine Unterkunft zu suchen, da einfach alles super schnell zu erreichen ist.

Die ersten Tage in Ho Chi Minh waren wir in einem Hostel im District 10. Einem District, der touristisch weniger erschlossen ist, wir also richtig aufgefallen sind. Blonde Frau, Mann mit Bart. Wir waren wirklich die Attraktion. Als wir in uns in einer Drogerie eine neue Zahnpasta kaufen wollten, waren alle Verkäuferinnen wie erstarrt, haben getuschelt und gekichert und haben heimlich Fotos geschossen. Das war ziemlich skuril, aber irgendwie auch total süß und nicht unangenhem.

Wer sich also einmal wie ein Star fühlen möchte, sollte hier her kommen ;).

Was noch für den District 10 spricht: Das super gute & günstige Streetfood. Wir haben einen vegetarischen Streetfood-Stand gefunden, wo jedes Gericht umgerechnet nur 1 – 1,5 Euro gekostet hat. Wahnsinn! Wir haben geschlemmt wie die Könige und dafür kaum etwas bezahlt. Für dieses Preis-Leistungsverhältnis muss man dann eben auch die rein vietnamesischen Karten in Kauf nehmen und einfach auf die Köchin vetrauen, dass sie aus dem „something with rice“ etwas Gutes zaubert. Und das hat hervorragend geklappt.

Mekong Delta

Das Mekong Delta haben wir in einer eintägigen Tour entdeckt, die – zugegebenermaßen – schon ziemlich touristisch war und teilweise ein wenig an eine Kaffeefahrt erinnert hat. Es war trotzdem schön und hat viel Spaß gemacht! Das Mekong Delta ist wirklich nett anzusehen, hat uns jedoch nicht so beeindruckt, wie wir es anfangs vermutet haben.

Quy Nhon

Oh, Quy Nhon. Eine irgendwie sehr außergewöhnliche Stadt. Denn diese ist touristisch noch nicht so sehr erschlossen, dass wir hier wieder einmal das „Ho Chi Minh“ Phänomen beobachten konnten: Große, dunkle Augen, die uns anschauen! Als wir einmal in einem Supermarkt an der Kasse standen, habe ich mich umgedreht und es haben fast alle Personen, die in den fünf Schlangen hinter uns standen, ihren Blick auf uns gerichtet. Das war wirklich witzig!

Als wir uns allerdings am ersten Tag an den Strand legen wollten, hat es sich etwas komisch angefühlt so angeschaut zu werden. Wir waren Fehl am Platz, sodass wir diesem Strand auch keinen Besuch mehr abgestatt und uns für einen andere Alternative entschieden haben. Der Host unsers Hostels Lyn hat noch ein zweites Hostel in Quy Nhon und empfahl uns mit dem Taxi zum Strand dort zu fahren. Beste Entscheidung! Wir waren fast allein dort.

Kulinarisch hatte Quy Nhon zudem ebenfalls einiges zu bieten: In unserem Hostel gab es den besten Coconut Kaffee! In ganz Vietnam haben wir keinen vergleichbar gut schmeckenden Coconut Kaffee mehr gefunden. Und wir haben viiiiiele probiert :)! Der Kaffee von Han, der Frau von Lyn, war wahrscheinlich so gut zubereitet, da sie auf einer Kaffee-Farm aufgewachsen ist und einfach wusste, wie es funktioniert. Ansonsten haben wir an zwei aufeinaderfolgenden Tag noch in ein und demselben Streetfood-Lokal gegessen: Vietnamsiche Pancakes! Herzhafte Pancakes (super fettig und daher super lecker), die mit der Schere in kleine Stücke geschnitten und dann zusammen mit Salat in Reispapier gerollt und gegessen werden. So so so lecker!! Preis pro Person: Unschlagbare 1 – 2 Euro.

Singt ihr leidenschaftlich gerne Karaoke? Dann seid ihr in Vietnam, und vor allem in Quy Nhon, an der richtigen Adresse. Wir haben so viele Karaoke-Bars gesehen. Oft standen Männer mit einem Plastikblumenstrauß auf der Bühne und haben Lieder (mit welchem Inhalt auch immer) zum Besten gegeben.


Mit dem zweiten Impressions-Video gibt es zwei Minuten Hoi An und Hue Vibes!

IMG_5593

Hoi An

Von Quy Nhon sind wir mit dem Zug nach Da Nang gefahren, um dann den Public Bus nach Hoi An zu nehmen. Und was sollen wir sagen? Hoi An kam, wir sahen und die Stadt siegte….oder besser gesagt punktete: Mit all den bunten Wimpeln, Fahnen und Lichtern wirkt – vor allem die Altstadt – von Hoi An einfach wunderschön.

Die ersten Nächte haben wir etwas außerhalb dieser und dafür mit Nähe zu den tollen Reisfeldern und Stränden verbracht. Für die letzte Nacht sind wir dann noch einmal in ein Hostel in die Altstadt gezogen.

In Hoi An hätten wir super gerne noch einige Tage mehr verbracht, da man tatsächlich alles hat. Natur, Strand, Sonne, Meer, kleine Lädchen, eine nette (wenn auch touristische) Einkaufsmeile und eine Menge guter Cafés!

Als kleinen Tagesausflug haben wir übrigens die Golden Bridge sowie den angrenzen „Freitzeitpark“ besucht. Die Brücke ist nur durch eine halbstündige Seilbahnfahrt zu erreichen, die sicherlich eines der Highlights der Reise war. Besonders die Fahrt am Abend zurück ins Tal wird uns immer im Gedächtnis bleiben, da es bereits ganz dunkel war, in der Kabine leise Musik spielte, über uns der Sternenhimmel und unter uns der vietnamesiche Wald war. Solche Momente bleiben ganz tief im Herzen!

Hue

Schweren Herzens verabschiedeten wir uns von Hoi An und nahmen DEN Zug nach Hue. Wenn zu einer Zugfahrt in Vietnam geraten wird, dann ist damit die Strecke von Hoi An nach Hue gemeint: ZU RECHT! Wenn ihr euch einen Platz auf der rechten Seite bucht, dann erwartet euch eine wahnsinnige schöne Aussicht aus dem Zug. Grün, grün, grün – blau! Die Vegetation und das Meer ergeben in der Kombination ein echtes Schauspiel. So wunderschön!

Wunderschön empfanden wir im Gegensatz dazu die Stadt Hue nicht. Vorrangig haben wir diesen Stop eingeplant, um uns die Zitadelle anzuschauen, was wir auch gemacht haben. Die Zitadelle ist wirklich schön anzusehen, wenn es auch sehr warm ist zur Mittagszeit….als wir dort ankamen. Das war sicherlich nicht die schlauste Idee von uns ;). Uns hat es vollkommen gereicht in Hue zwei Nächte zu verbringen, da uns eine Sache wirklich sehr unangenehm aufgefallen ist: Jan wurde zu jeder Tageszeit und überall angesprochen, bei Tag und Nacht, ob er Drogen kaufen möchte und irgendwie hat dies auf unsere ganze Wahrnehmung der Stadt abgefärbt.


Im dritten und letzten Video nehmen wir euch mit in die Hauptstadt Hanoi und in die Halong Bay.

IMG_5689

Hanoi

Bei einer Reise durch Vietnam darf der Besuch der Hauptstadt natürlich nicht fehlen. Schon alleine deshalb nicht, da wir – um unser e-Visum zu beantragen – den Weiterflug-Flughafen angeben mussten.

Und wir sind wirklich super happy, dass wir uns haben Hanoi nicht entgehen lassen. Im Gegensatz zu Ho Chi Minh ist alles etwas relaxter…auch, wenn hier ebenfalls unheimlich viele Mopdes unterwegs sind. Dennoch fühlten wir uns hier etwas aufgehobener und wohler.

Es macht einfach Spaß durch die Straßen zu bummeln, die Lädchen zu entdecken, Kaffee zu trinken, die Zeit zu genießen und zu ESSEN. Vor allem das landestypsische Fast-Food Bahn Mi hat es uns einfach angetan: Baguette, gefüllt mit Rohkost, Soße und optional Pilzen, Tofu und und und. Einfach nur lecker. Kosten für ein Bahn Mi = 1 Euro.

Wir haben jedoch nicht nur gegessen und Kaffee getrunken (auch wenn dies schon zu unseren Hauptaktivtäten gehörte :D)! Für umgerechnet 3 Euro holten wir uns ein Ticket für das Wasserpuppentheater geholt. Diese Spielart gibt es nur in Vietnam. Wir haben kein Wort verstanden und trotzdem war es super leicht der Geschichte zu folgen. Eine absolute Empfehlung! Nehmt euch jedoch eine kleine Jacke, eine lange Hoste, Handschuhe, einen Wintermantel, Mütze und vielleicht auch einen Schal mit. Dann sollte es so einigermaßen gehen mit der Klimaanlage ;).

Halong Bay

Die Halong Bay. Wenn wir über alle Ausflüge so viel nachgedacht, recherchiert und diskutiert hätten, wie über unseren Trip in die Halong Bay wären wir wohl noch nicht in Kuala Lumpur. Da Jan und ich gemeinsam mit drei Freundinnen durch Vietnam gereist sind, gab es fünf Meinungen zur Halong Bay. Nach langer Recherche und intensiver Suche sind wir dank Jan und Conny auf die Touren von Catbadventure von Mr. Thung gestoßen. Ebefalls eine Empfehlung aus dem Lonely Planet und wir haben damit wirklich alles richtig gemacht.

Wir haben zwei Tage auf einem kleinen Schiff verbracht, sind Kayak gefahren und durch die Halong Bay geschippert. Die Stimmung an Board war super, das Essen reichlich, der Guide zuvorkommend und die Truppe von insgesamt acht Personen einfach witzig. Der Ausflug zur Halong Bay war von vorne bis hinten perfekt!


Wir sind ganz ohne Erwartungen nach Vietnam gereist und haben das Land innerhalb der 2,5 Wochen wirklich ins Herz geschlossen. Auf kleinen roten Plastikstühlen zu essen ist einfach irgendwie cool, der vietnamesiche Kaffee ist ein Traum, die Vielfalt des Landes ist beeindruckend.

Auch, wenn Vietnam nicht an unser geliebtes Thailand herankommt (da wir die Menschen als etwas weniger herzlich empfanden und der Umgang mit Abfall etwas fragwürdig ist), ist es dennoch eine super Idee Vietnam zu bereisen. Die Vielfältigkeit, die guten Verkehrsanbindungen, das leckere Essen und das Preis-Leistungs-Verhältnis machen das Land eben zu einem wunderschönen Fleck Erde in Südostasien.

Wir hoffen euch hat diese kleine Reise mit uns durch Vietnam gefallen :). Wenn ihr noch weitere Fragen habt, dann beantworten wir diese sehr gerne.

Liebste Grüße aus Kuala Lumpur & empire your mind,

Dori & Jan